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Mittwoch, den 15. Oktober 2014 um 13:45 Uhr

Prof. Dr. Gerhard Amendt: "Von Höllenhunden und Himmelswesen - Plädoyer für eine neue Geschlechter-Debatte"
Vortrag auf Einladung des HVD Bremen mit anschließender Diskussion

Haus der Wissenschaft 
Sandstraße 4/5 
28195 Bremen
20. Oktober 2014


Sind Männer wirklich gewalttätiger als Frauen?

Werden Frauen als Opfer geboren?

Ist körperliche Unterlegenheit automatisch mit Gewaltlosigkeit gleichzusetzen?

Viele dieser Klischees haben sich in über 40 Jahren der Geschlechterdebatte verselbstständigt. Mittlerweile gilt es als Gemeinplatz, dass Frauen von Geburt an stets die schlechteren Chancen im Leben haben. Diese Meinung hat Eingang in fast alle Lebensbereiche gefunden. Doch blickt man in die privaten Lebensverhältnisse, findet man nur wenige Beweise für eine derart feindselige Polarisierung.

Gerhard Amendt hat sich ein Forscherleben lang mit den soziologischen und psychologischen Bedingungen von Partnerschaften und Generationenbeziehungen beschäftigt. Seine Erfahrungen stammen sowohl aus der Lehre und Forschung als auch aus der Umsetzung politischer Ideen in soziale Projekte.

Prof. Amendt hält nichts von der Zwei-Fronten-These. Durch das Verdeutlichen der gleichen Ausgangslagen wie der Entemotionalisierung der gesellschaftlichen Debatte sollen neue Wege für Männer und Frauen aufgezeigt werden, die gemeinsam gangbar sind.

Denn im gelebten Alltag ist die Teilung der Welt in „teuflische" Männer und „himmlische" Frauen, wie sie die Debatte der letzten Jahrzehnte beherrscht hat, weder realistisch, noch fördert sie ein konstruktives Miteinander. Eine aufschlussreiche und aufweckende Analyse, die das Verharren in der einseitigen Debatte um Schuld und Sühne beenden wird. (Verlagsankündigung)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. November 2014 um 12:10 Uhr