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Humanistische Trauerfeier Drucken E-Mail

Für die Sprecherinnen und Sprecher des Humanistischen Verbandes ist die Ausrichtung einer Abschiedsstunde für einen Verstorbenen - in Abstimmung mit dem jeweiligen Bestatter - eine Aufgabe, der sie sich in besonderem Maße verpflichtet fühlen. Der Tod ist - gewollt oder ungewollt - Teil des Lebens. Die Art und Weise, in der eine Beerdigung durchgeführt wird, ist bedeutsam für die Bewältigung eines Todesfalles.

Viele unterschiedliche Aspekte werden bei der inhaltlichen Ausgestaltung von Ansprache und Feierstunde berücksichtigt:

  • Vorrang des Lebenslaufes eines Verstorbenen vor allgemeinen Gedanken,
  • Einbindung grundsätzlicher Überlegungen über Tod und Leben, die Stellung des Menschen in der Natur und das Menschsein überhaupt,
  • Abstimmung von Gedanken aus Dichtung und Philosophie mit der Persönlichkeit des Verstorbenen,
  • Einklang von gesprochenem Wort und musikalischer Begleitung,
  • Ausblick auf die Zukunft und Umgang mit den Erinnerungen.

So werden Hilfen aufgezeigt, durch die in der darauffolgenden Zeit der Schmerz und die Trauer allmählich in Wehmut und später in dankbare Erinnerung verwandelt werden.